Letzte Meldungen

Schmiedekurse im Juni 2013
Veröffentlicht am 28.05.2013
Am 20., 21. und 22.6. haben Sie wieder die Möglichkeit auf dem Pfarrhof zu schmieden. [lesen]
Rohkosttreffen im Juli 2013
Veröffentlicht am 06.04.2013
Andreas Seiniger lädt zum Rohkosttreffen ein, am Samstag den 6. Juli 2013. [lesen]
Yogawochenenden mit Nicola C. Kämpf im Juli 2013
Veröffentlicht am 04.03.2013
Verbringen Sie im Juli ein Yogawochenende auf dem „LebensGut“. [lesen]

Erhalt unserer Kulturpflanzenvielfalt

In diesem Bereich stellen Thomas Penndorf, Tom Leukefeld (hauptsächlich Obst) sowie Horst-Willi Fricke (Grünland, Himbeeren, Erdbeeren, Getreide, Kartoffeln) ihre Fähigkeiten zur Verfügung.

Aufgrund des Schwundes alter Obst- und Gemüsesorten und durch den starken Rückgang der Biodiversität in den letzten Jahrzehnten besteht eine große Dringlichkeit, die noch vorhandenen genetischen Ressourcen zu bewahren.

Durch den Aufbau einer lebenden Genbank soll im Raum Mittelthüringen (Nottleben, Cobstädt und Seebergen) eine einzigartige Sammlung (Genreservoir) von alten Obstsorten und Nutzpflanzen angelegt werden, die die gesamte Vielfalt in unserer Klimazone widerspiegeln. Unser Verein beteiligt sich hierbei an der Umsetzung des Projektes Region der Vielfalt.

Um einen nachhaltigen und stabilen Erhalt der obstgenetischen Ressourcen bis in das nächste Jahrhundert zu gewährleisten, werden die Sorten auf langlebige, trockenresistente und vitale Sämlingsunterlagen veredelt.

Die notwendigen Arbeiten werden in einer eigens für den Sortenerhalt aufgebauten Baumschule des Vereins realisiert.

Unser Bestand sowie die Flächen werden künftig auch dem Deutschen Pomologenverein als Erhaltungsflächen zur Verfügung stehen. Durch die gezielte Anzucht von geeigneten Sämlingen wird eine höhere genetische Vielfalt und Standortangepasstheit erlangt. Das Sortiment der gesammelten genetischen Ressourcen (bisher ca. 1000 Sorten und Varietäten) soll noch wesentlich erweitert werden und künftig als geeignetes Ausgangsmaterial für weitere züchterische Zwecke dienen. Der Schwerpunkt der Selektion und Züchtung wird dabei auf vitale und gesunde Sorten gelegt werden. Neue Sorten mit Resistenzen gegenüber verschiedenen Erregern, Krankheiten und vor allem Klimaextremen (Trockenheit) können dem ökologischen Landbau neue Impulse geben. Die Sorten werden je nach Anforderung/Eignung an verschiedenen Standorten (z.B. schwere oder leichte Böden, etc) in der Region in Schau- bzw. Erhaltergärten (Gärten der Vielfalt) angesiedelt.

Zahlreiche alte und sortenechte Gemüsesorten und Feldfrüchte werden auf den Flächen angebaut und in einer bisher noch kleinen Saatgutbank erhalten.