Warenkorb

Der Warenkorb ist leer.
zu den Angeboten

Letzte Meldungen

Tag des offenen Denkmals - Pfarrhof Cobstädt am 09.09.18
Veröffentlicht am 03.09.2018
Hiermit sind Sie von 10:00- 12:00 und von14:00 - 16:00 herzlich auf dem Pfarrhof eingeladen. Es gibt eine Obstausstellung, Apfelpressaktion für die Kinder und natürlich können Sie auch über den Stand der Sanierung unseres Hofes und unser Projekt informieren. Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt!   Beste Grüße Das Team vom LebensGut [lesen]

"Wir haben die Erde von unseren Eltern nicht geerbt, sondern von unseren Kindern nur geliehen."

Pressemitteilung

Gentechnikfreie Region Mittelthüringen gegründet

Gemeinde Drei Gleichen, 31. August 2010.

Initiiert vom Region der Vielfalt e.V. gründet sich am 1. September 2010 die Gentechnikfreie Region Mittelthüringen mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 7123 ha. Mit der Gentechnikfreien Region Buchheim-Crossen, dem Biosphärenreservat Rhön, und dem Weimarer Land gibt es nun eine weitere Initiative in Thüringen, die ein klares Zeichen setzt, um die Unabhängigkeit der heimischen Landwirtschaft zu bewahren sowie den freien Zugang zu den genetischen Ressourcen für künftige Generationen zu sichern. Zudem hat die Thüringer Landesregierung in Ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, dass sie den Anbau gentechnisch veränderter Organismen nicht unterstützt und kein GVO-Anbau in Thüringen statt finden soll.
Insgesamt gibt es in ganz Deutschland bereits 199 Gentechnikfreie Regionen mit insgesamt 1.080.000 ha landwirtschaftlicher Fläche und rund 30.000 teilnehmenden Betrieben, wobei diese Zahlen täglich wachsen.

Bisher beteiligen sich elf Betriebe an der Gentechnikfreien Region Mittelthüringen:

 

Thüringen unterschreibt Charta der gentechnikfreien Regionen Europas

Der Freistaat Thüringen tritt als einziges deutsches Bundesland dem "Europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen" bei. Die derzeit 51 europäischen Regionen verpflichten sich auf Landesebene durch die Unterzeichnung der "Charta von Florenz" zum Beitritt in das Netzwerk und somit zur Gentechnikfreiheit. Sie setzen sich für eine größere Selbstbestimmung beim Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen ein und wollen gentechnikfreie Gebiete im europäischen Rechtsrahmen rechtsverbindlich verankern. Erklärtes Ziel des Verbandes ist, den Ruf und die Akzeptanz der Produkte aus heimischer Landwirtschaft zu schützen. Thüringens Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert (SPD) sieht mit dieser Entscheidung den Willen der Mehrheit der Thüringer Bevölkerung vertreten und einen wichtigen Standort- und Wirtschaftsfaktor gesichert. Laut Ministerin soll die hohe Qualität der Thüringer Land- und Ernährungswirtschaft nicht mit dem Merkmal Gentechnik verknüpft sein. Am 23. November wird Staatssekretär Dr. Schubert die Charta in Wien unterschreiben. Bei der Basisbewegung gentechnikfreie Regionen Deutschlands gründen Land- und Forstwirte Gentechnikfreie Regionen auf der Basis freiwilliger Selbstverpflichtungserklärungen. Auf politischer Ebene haben sich auch schon viele Kommunen und Landkreise in Deutschland zu einer gentechnikfreien Landwirtschaft verpflichtet. Die europäische Kommission berät derzeit über die nationale Selbstbestimmung von Gentechnik-Anbauverboten.