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Letzte Meldungen

Spendenzusage der Naturstiftung DAVID
Veröffentlicht am 07.08.2019
Die Naturstiftung David ist eine vom „Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Landesverband Thüringen e.V." - (BUND Thüringen) im Jahr 1998 gegründete Stiftung zur Förderung des Natur- und Umweltschutzes in den neuen Bundesländern. Einem Antrag auf Förderung eines traktorbetriebenen Häckslers (Kosten: 1500,-€) wurde nun in Höhe von 500 € stattgegeben. Mit den Häckseln kann nun Baumschnittgut unter anderem für einen geplanten Biomeiler produziert werden. Gerne veöffentlichen wir hier den LINK auf die Seite der:           [lesen]
Das vom Umweltbundesamt geförderte Projekt „Leben in zukunftsfähigen Dörfern“ 2019
Veröffentlicht am 10.03.2019
Das Projekt „Leben in zukunftsfähigen Dörfern“ unterstützt die Kooperation von fünf Dörfern aus bundesweit fünf verschiedenen Regionen mit einem regional ansässigen Gemeinschaftsprojekt (z.B. LebensGut Cobstädt) oder Ökodorf. Zielgruppe sind insbesondere ländliche Gemeinden, in welchen Abwanderung und Überalterung, Verlust an Kulturlandschaft und ökologischer Vielfalt sowie soziale und kulturelle Stagnation zu einer schleichenden Verschlechterung der Lebensbedingungen, sowie ihrer natürlichen Lebensgrundlagen führen. Eine Trendwende auf dem Land muss keine Utopie sein. Deutschlandweit mehren sich gute Beispiele für Dörfer und Landkreise, die unter intensiver Beteiligung der Bevölkerung eine lebenswerte Perspektive für Mensch und Umwelt entwickeln. Von Bürger-Bussen über die gemeinsam organisierte Nachbarschaftshilfe für Senior*innen und gemeindeeigene Pflanzenkläranlagen bis zum Bioenergie-Dorf – es gibt zahlreiche, ermutigende Lösungen. Ziel des Projektes ist es, die langjährigen Erfahrungen deutscher Ökodörfer und Gemeinschaftsprojekte, aus dem Global Ecovillage Network Deutschland (www.gen-deutschland.de), in Form von partnerschaftlichen Kooperationen modellhaft für die nachhaltige Entwicklung bestehender Dörfer und Regionen verfügbar zu machen. [lesen]
Kleinwindrad mit 1.000 kWh/Jahr selber bauen: Do it your self Werkstatt im Lebensgut Cobstädt am 06.-10.06.19
Veröffentlicht am 08.03.2019
Hallo Freunde der unabhängigen und sauberen Energie! über Pfingsten 2019 findet hier, bei uns in fünf Tagen (6.-10. Juni) ein Do-It-Yourself Windrad Workshop statt. Das selbstgebaute Holzwindrad liefert, nach Fertigstellung auf gutem Windstandort, den Strom für einen Mitteleuropäer im Schnitt 1.000 kWh pro Jahr. Das Tolle an der Werkstatt: die TeilnehmerInnen können anschließend Windräder dieser Art selber bauen, soviele wie gebraucht werden. Und können, ganz nebenher, unser Gemeinschaftsprojekt,   lebender Genbank,   Biogärtnerei  und  Kräuterinsel   etc. kennenlernen. Organisiert wird die Werkstatt von Thomas Penndorf (Lebensgutes Cobstädt),  Jonathan Schreiber   (Werkstattleiter mit langjähriger Erfahrung im Kleinwindradbau) und Prof. Dr. Schmuck.  www.peterschmuck.de Anmeldungen bitte an eine-neue-erde@gmx.de. See you in Cobstädt – Beste Grüße! [lesen]
Sommer-Sonnenwendenfest des LebensGut vom 21.06. - 23.06.2019
Veröffentlicht am 05.04.2019
Liebe Freunde, bei uns ist eine Menge passiert. Es gibt also viele, gute Gründe auch mal richtig zu Feiern! Das Programm und Angebot findet ihr unter „weiterlesen“ Vorweg: Das Beste an der Party seid Ihr, alle unsere Freunde und Bekannten - geniale Menschen die sich unbedingt mal kennen lernen sollten! Der Schaugarten verwandelt sich! Ihr seid herzlich Willkommen, euer Lebensgut Cobstädt Team Übernachtung: im Zelt, Schlafauto oder via Anmeldung in der Pilgerherberge Schulplatz 8 unter eine-neue-erde@gmx.de [lesen]

Einleitung

Durch den Aufbau einer "lebenden Genbank" entsteht im Raum Mittelthüringen (Nottleben, Cobstädt und Seebergen) ein einzigartiges Genreservoir von alten und besonderen Obstsorten und Nutzpflanzen, welches das gesamte Spektrum der möglichen Vielfalt unserer Klimazone wiederspiegelt.

Arche der Vielfalt - Aufbau eines Naturerlebnis-Schaugartens

Hauptziel ist, unser Kulturerbe an obstgenetischen Ressourcen und Nutzpflanzen zu erhalten und Besuchern zu präsentieren. Es entsteht eine Insel der Biodiversität, in der seltene Pflanzen und Tiere einen Lebensraum finden. Die benötigten Flächen für den Naturerlebnisgarten in Cobstädt wurden aufgrund der geeigneten Standortbedingungen und der zentralen Lage bzw. der guten Verkehrsanbindung ausgewählt. Wir arbeiten bei der Realisierung unseres Projektes eng mit dem Deutschen Pomologenverein, dem Verein Region der Vielfalt e.V., Arche Noah e.V., der Altarastiftung, sowie mit weiteren Initiativen zusammen, die Kulturpflanzen erhalten. Unsere Flächen unterliegen der Bio-Kontrolle und dienen künftig auch als Erhaltungsflächen für obstgenetische Ressourcen des Deutschen Pomologenvereins.

Künstlerische Elemente wie Skulpturen, Wind- und Klangspiele sollen die Sinne anregen und den Menschen Inspiration für ein tieferes Verständnis und Verhältnis zur Natur und seiner Existenz geben. In Workeshops mit regionalen und internationalen Künstlern und mit der Einbindung von Interessierten vor Ort sollen Werke und Veranstaltungen zu Themen wie "Einheit hinter der Vielfalt", "Bewusstsein und Evolution", oder "Warum Verantwortung? - der Zusammenhang von Ursache und Wirkung" den Menschen wertvolle Impulse für ihr künftiges Leben geben.

Bildung und Förderung eines eigenverantwortlichen und ganzheitlichen Bewusstseins durch Natur- und Erlebnispädagogik

Ein weiterer Schwerpunkt ist ein interessantes und ganzheitliches Bildungsangebot für den Bereich Landbau (Selbstversorgung), die Saatgutproduktion, Imkerei, Sortenerhalt und Baumschule sowie die Förderung eines nachhaltigen und ganzheitlichen Bewusstseins vor allem bei jungen Menschen. Unter dem Motto "Lernen durch Erlebnisse" werden mit Schülern und Kindern der Region Projekte wie Baumpflanzungen, Verkostungen, Konservierung, der Bau eines Insektenhotels sowie Veranstaltungen zu den Themen "Von der Saat bis zur Ernte", "Warum regionale Produkte kaufen?" realisiert und ihnen so wichtige Themen näher gebracht.

Erhalt alter und seltener Kulturpflanzen

Verantwortlich: Tom Leukefeld, Thomas Penndorf

Um einen nachhaltigen und stabilen Erhalt der obstgenetischen Ressourcen bis in das nächste Jahrhundert zu gewährleisten, wurden die Sorten auf langlebige, trockenresistente und vitale Sämlingsunterlagen veredelt.

Die notwendigen Arbeiten wurden in einer eigens für den Sortenerhalt aufgebauten Baumschule des Vereins realisiert. Durch die gezielte Anzucht von geeigneten Sämlingen wird eine höhere genetische Vielfalt und Standortangepasstheit erlangt. Das Sortiment der gesammelten genetischen Ressourcen (bisher ca. 900 Sorten und Varietäten) soll künftig als geeignetes Ausgangsmaterial für weitere züchterische Zwecke dienen. Der Schwerpunkt der Selektion und Züchtung wird dabei auf vitale und gesunde Sorten gelegt. Resistenzen gegenüber verschiedenen Erregern, Krankheiten und vor allem Klimaextremen wie Trockenheit werden dem ökologischen Landbau neue Impulse geben.

Viele alte und sortenechte Gemüsesorten und Feldfrüchte werden auf den Flächen angebaut und in einer Saatgutbank erhalten.

 

Aufbau eines Versuchsbetriebes für den ganzheitlich-natürlichen Landbau

Verantwortlich: Horst Willi Fricke

Ein weiterer Schwerpunkt der Vereinsarbeit besteht darin, optimale Rahmenbedingungen für einen ganzheitlich-natürlichen Landbau zu schaffen. Ein von uns konzipiertes Anbausystem, in dem alle Elemente der Landwirtschaft und des Gartenbaus zusammengeführt werden, soll zur Entwicklung einer nachhaltigen, harmonischen und ökologischen Perspektive im Landbau beitragen. Die Anlage besteht aus zwei Teilen: einer umfassenden Obstanlage und den dazwischen liegenden Ackerstreifen. Ein Bereich der Obstanlage dient als Genreservoir und zur Sortendemonstration, der andere wesentlich größere Teil soll als Bio-Erwerbsobstanlage genutzt werden. Die Ackerstreifen dienen dem erwerbsmäßigen und experimentellen Anbau von Gemüse und Feldfrüchten. In Kooperation mit Interessierten und Vereinsmitgliedern werden die Flächen gemeinsam in kleinen Parzellen bewirtschaftet. Der Verein bietet dabei den Rahmen und das Wissen, ein Teil der Ernte wird dem Nutzer zur Verfügung gestellt.

Seltenen Tieren und Pflanzen wird auf den auch landwirtschaftlich genutzten Flächen ausreichend Lebensraum gegeben. Durch geeignete Maßnahmen wie Erhalt und Anlage von Streuobstwiesen und die Bepflanzung von Feld- und Straßenrändern soll unsere Heimat landschaftlich verschönert und der ursprüngliche Reichtum unserer Kulturpflanzenvielfalt wieder hergestellt werden.