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Letzte Meldungen

Zeitungsberichte zur Baumpflanzaktion 31.10.2019 in Seebergen
Veröffentlicht am 05.11.2019
Die Thüringer Landeszeitung berichtet über unsere Baumpflanzaktion. -> Zum Artikel Auch die Thüringer Allgemeine berichtet: -> Zum Artikel [lesen]
Bilder der Baumpflanzaktion 31.10.2019 in Seebergen
Veröffentlicht am 04.11.2019
Hier findet Ihr die Bilder der Baumpflanzaktion am 31.10.2019 in Seebergen: https://aspekt-fotografie.pixieset.com/baumpflanzaktion/ [lesen]
Baumpflanzaktion 31.10.2019 in Seebergen
Veröffentlicht am 22.10.2019
Am 31.10.2019 startet unsere große Baumpflanzaktion in Seebergen. https://www.lebensgut-cobstaedt.de/media/Baumpflanzaktion_flyer_Final_1(1).pdf [lesen]
Mitfahrbänke in Seebergen
Veröffentlicht am 22.10.2019
Das LebensGut Cobstädt unterstützt im Rahmen des Projekts zukunftsfähige Dörfer des Umweltbundesamtes den Nachbarort Seebergen bei Planung, Bau und Betrieb der neuen Mitfahrbänke für die Bewohner vor Ort.   [lesen]
Saftpressen
Veröffentlicht am 16.09.2019
Termine zum Saftpessen Saison 2019: Siehe Menüpunkt  "Saftpresse". [lesen]
Getting (deeper) into AYI Ashtanga Yoga 13.09. - 15.09.2019
Veröffentlicht am 28.08.2019
Der traditionelle Ashtanga-Yoga führt durch seine uralten, im eigenen Atemtempo geübten Bewegungsfolgen Körper, Atem, Fühlen und Denken zueinander. So entwickeln sich mühelos Kraft, Flexibilität, Ausdauer und Koordination. Zugleich entstehen ein klarer Geist, Entspannung und ein inniges Wohlbefinden. 13.09. - 15.09.2019     Jetzt weiterlesen und anmelden! [lesen]
Spendenzusage der Naturstiftung DAVID
Veröffentlicht am 07.08.2019
Die Naturstiftung David ist eine vom „Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Landesverband Thüringen e.V." - (BUND Thüringen) im Jahr 1998 gegründete Stiftung zur Förderung des Natur- und Umweltschutzes in den neuen Bundesländern. Einem Antrag auf Förderung eines traktorbetriebenen Häckslers (Kosten: 1500,-€) wurde nun in Höhe von 500 € stattgegeben. Mit den Häckseln kann nun Baumschnittgut unter anderem für einen geplanten Biomeiler produziert werden. Gerne veöffentlichen wir hier den LINK auf die Seite der:           [lesen]

Obstgehölze – Sortenerhalt, Veredelung und Züchtung von Kulturpflanzen

Zuständig hierfür sind Horst-Willi Fricke, Tom Leukefeld und Thomas Penndorf. Wir können Ihnen alle Fragen rund um den Schnitt und die Veredelung von Gehölzen beantworten.

Baumschule

In unserer kleinen Baumschule wachsen seit 2005 einige hundert Bäumchen – so, wie sie unter den gegebenen Bedingungen wachsen. Wir greifen möglichst nur dann in die wachstumsbeeinfussenden Faktoren ein, wenn ein resultierender Mangel für die Pflanzen existenzbedrohend wäre. Das heißt: sowohl die Zwischenreihen als auch die Pflanzreihen sind begrünt. Manche Leute würden die Flächen als verunkrautet bezeichnen, wir sehen darin jedoch eine natürliche Bodenbedeckung, Lebensraum und Nahrungsquelle mannigfaltiger Tierarten und eine effektive Arbeitszeitersparnis. So haben wir mehr Zeit für Sortenrecherche und Züchtung.

Für die Bäume bedeutet das eine recht harte Erziehung zu Durchsetzungsfähigkeit, Robustheit und Anspruchslosigkeit. Wir wässern nur in sehr langen Trockenperioden und in der Anwachsphase, mähen zweimal im Jahr die Zwischenreihen, verwenden zur Bodenbearbeitung nur leichte, bodenschonende Einachsgeräte oder unsere Körperkraft plus Hacke und Spaten. Die Obstbäumchen wachsen daher verhältnismäßig langsam – der Jahres-zuwachs beträgt oft nur 10 bis 40cm – und sie sind nicht immer kerzengerade.

Gedüngt wird, wenn überhaupt, mit Kuh- und Pferdemist aus der Region. Vor allem bei frisch aufgeschulten Bäumchen dient der Mist mehr als Mulch. Er schützt den Boden vor Austrocknung, unterdrückt bis zu seiner Umsetzung die Beikräuter im Wurzelraum der Bäume und liefert etwas Stickstoff. Aber auch nicht zu viel, damit die Triebe nicht zu weich werden und die Blattläuse kein leicht anzapfbares Schlaraffenland vorfinden. Wühl- und Feldmäuse sind ein gewisses Problem auf unseren Flächen. Sie werden von zwei Katzen und einigen Greifvögeln in Schach gehalten.

Von April bis November blüht und summt es auf den Baumschulflächen. Bienen, Schmetterlinge und Singvögel erfreuen sich an Disteln und Kletten, abends und morgens singt die Nachtigall!

Veredelung

Die Veredlungsunterlagen sind bis jetzt alle zugekauft und stammen hauptsächlich aus biologischer Anzucht. Wir legen großen Wert auf die Verwendung trockentoleranter, standfester, langlebiger, unempfindlicher, robuster Sämlingsunterlagen oder ausgewählter schwächerwüchsiger Typenunterlagen.

Beim Apfel sind das: Bittenfelder Sämling, Grahams Jubiläum und Wildapfel als generativ vermehrte Pflänzchen in gewisser genetischer Variabilität, sowie die noch recht standfesten vegetativ vermehrten Typenunterlagen: M7, M11, M25, MM106, MM111.

Kirchensaller Mostbirne und Wildbirnensämlinge sind unsere Unterlagen für kräftige Birnbäume. Schwächerwüchsig sind Quitte A und Pyrodwarf.

Kirschen veredeln wir auf Prunus avium Limburger, F12, Vogelkirsche als starkwüchsige Bäume und für schwächeren Wuchs auf Prunus mahaleb, Colt, GISELA 6/ 5.

Bei den Pflaumen sind die Unterlagen: Brompton, P. cerasifera myrobalana, StJ. INRA2, StJ. damascena noir unsere bevorzugten Unterlagen. Mittelstarkwachsend in unserem Sortiment sind vor allem: StJ. GF 655-2, Ackermann und StJ. A.

Pfirsiche und Aprikosen wachsen auf Sämlingen oder Pflaumentypenunterlagen.

Quitten bevorzugen Unterlagen wie: Quitte A und Kirchensaller Mostbirne aber auch Eberesche und Weißdorn.

Für künftige Veredlungen ziehen wir eigene Sämlinge an. Ebenso züchten wir. In diesem Jahr haben wir die Kerne bzw. Steine von ca. 300 Apfel-, Kirsch- , Pflaumen- und Birnensorten ausgesät. Erhaltung der alten Sorten ist das Eine, sinnvolle Neukombination des genetischen Materials und Selektion das natürliche Andere! Ab diesem Jahr werden wir auch gezielt kreuzen!