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Das vom Umweltbundesamt geförderte Projekt „Leben in zukunftsfähigen Dörfern“ 2019
Veröffentlicht am 10.03.2019
Das Projekt „Leben in zukunftsfähigen Dörfern“ unterstützt die Kooperation von fünf Dörfern aus bundesweit fünf verschiedenen Regionen mit einem regional ansässigen Gemeinschaftsprojekt (z.B. LebensGut Cobstädt) oder Ökodorf. Zielgruppe sind insbesondere ländliche Gemeinden, in welchen Abwanderung und Überalterung, Verlust an Kulturlandschaft und ökologischer Vielfalt sowie soziale und kulturelle Stagnation zu einer schleichenden Verschlechterung der Lebensbedingungen, sowie ihrer natürlichen Lebensgrundlagen führen. Eine Trendwende auf dem Land muss keine Utopie sein. Deutschlandweit mehren sich gute Beispiele für Dörfer und Landkreise, die unter intensiver Beteiligung der Bevölkerung eine lebenswerte Perspektive für Mensch und Umwelt entwickeln. Von Bürger-Bussen über die gemeinsam organisierte Nachbarschaftshilfe für Senior*innen und gemeindeeigene Pflanzenkläranlagen bis zum Bioenergie-Dorf – es gibt zahlreiche, ermutigende Lösungen. Ziel des Projektes ist es, die langjährigen Erfahrungen deutscher Ökodörfer und Gemeinschaftsprojekte, aus dem Global Ecovillage Network Deutschland (www.gen-deutschland.de), in Form von partnerschaftlichen Kooperationen modellhaft für die nachhaltige Entwicklung bestehender Dörfer und Regionen verfügbar zu machen. [lesen]
Kleinwindrad mit 1.000 kWh/Jahr selber bauen: Do it your self Werkstatt im Lebensgut Cobstädt am 06.-10.06.19
Veröffentlicht am 08.03.2019
Hallo Freunde der unabhängigen und sauberen Energie! über Pfingsten 2019 findet hier, bei uns in fünf Tagen (6.-10. Juni) ein Do-It-Yourself Windrad Workshop statt. Das selbstgebaute Holzwindrad liefert, nach Fertigstellung auf gutem Windstandort, den Strom für einen Mitteleuropäer im Schnitt 1.000 kWh pro Jahr. Das Tolle an der Werkstatt: die TeilnehmerInnen können anschließend Windräder dieser Art selber bauen, soviele wie gebraucht werden. Und können, ganz nebenher, unser Gemeinschaftsprojekt,   lebender Genbank,   Biogärtnerei  und  Kräuterinsel   etc. kennenlernen. Organisiert wird die Werkstatt von Thomas Penndorf (Lebensgutes Cobstädt),  Jonathan Schreiber   (Werkstattleiter mit langjähriger Erfahrung im Kleinwindradbau) und Prof. Dr. Schmuck.  www.peterschmuck.de Anmeldungen bitte an eine-neue-erde@gmx.de. See you in Cobstädt – Beste Grüße! [lesen]
Sommer-Sonnenwendenfest des LebesnGut am 21.06.2019
Veröffentlicht am 05.04.2019
Liebe Freunde, hier werdet ihr zeitnah ein tolles Programm zu unserem Sommersonnenwendenfest auf dem Schaugartengelände finden. Es wird geniale Lifemusik,  Workshops und Seminare, Kinderprogramm u.a. Indisches Essen, Sonnenwendenfeuer etc. geben. Ihr seid schon mal herzlich eingeladen Beste Grüße aus dem LebensGut [lesen]

Erhalt unserer Kulturpflanzenvielfalt

In diesem Bereich stellen Tom Leukefeld (hauptsächlich Obst), Stefan Hartung (Winzer von Beruf), Thomas Penndorf (Obst- und Gemüse) sowie Horst-Willi Fricke ( Beerenobst, Getreide, Kartoffeln) ihre Fähigkeiten zur Verfügung.

Aufgrund des Schwundes alter Obst- und Gemüsesorten und durch den starken Rückgang der Biodiversität in den letzten Jahrzehnten besteht eine große Dringlichkeit, die noch vorhandenen genetischen Ressourcen zu bewahren.

Durch den Aufbau einer lebenden Genbank soll im Raum Mittelthüringen (Nottleben, Cobstädt und Seebergen) eine einzigartige Sammlung (Genreservoir) von alten Obstsorten und Nutzpflanzen angelegt werden, die die gesamte Vielfalt in unserer Klimazone widerspiegeln. Unser Verein beteiligt sich hierbei an der Umsetzung des Projektes.

Um einen nachhaltigen und stabilen Erhalt der obstgenetischen Ressourcen bis in das nächste Jahrhundert zu gewährleisten, werden die Sorten auf langlebige, trockenresistente und vitale Sämlingsunterlagen veredelt.

Die notwendigen Arbeiten werden in einer eigens für den Sortenerhalt aufgebauten Baumschule des Vereins realisiert.

Projekt „Weinberg in Cobstädt“

Auf 840qm des LebensGut-Schaugartens sollen mittelfristig ca. 30 verschieden „Autochthone Rebsorten“ (insgesamt ca. 300 Rebstöcke) gepflanzt werden.

Wir haben dieses Frühjahr ca. 20 Rebstöcke (alte, lokale Sorten aus Mittelthüringen) veredelt die nun in einem ersten Schritt gepflanzt werden sollen.

Um unser Projekt zu realisieren, sind wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Sie können für 30,-€ eine Patenschaft zum Erhalt der seltenen Rebsortenübernehmen und mit uns gemeinsam die Weinstöcke pflanzen. Künftig können sie sich an der Ernte und am Produktionsprozess zur Erzeugung einer kleinen Hausmarke für die Selbstversorgung unter Anleitung unseres Winzers beteiligen.

Die Aufstellung einer Schautafel mit Informationen zum Projekt, zu den Paten und dem genauen Standort Ihres Weinstockes, und der Erhalt einer Patenurkunde sind vorgesehen.

 

Unser Bestand sowie die Flächen werden künftig auch dem Deutschen Pomologenverein als Erhaltungsflächen zur Verfügung stehen. Durch die gezielte Anzucht von geeigneten Sämlingen wird eine höhere genetische Vielfalt und Standortangepasstheit erlangt. Das Sortiment der gesammelten genetischen Ressourcen (bisher ca. 1000 Sorten und Varietäten) soll noch wesentlich erweitert werden und künftig als geeignetes Ausgangsmaterial für weitere züchterische Zwecke dienen. Der Schwerpunkt der Selektion und Züchtung wird dabei auf vitale und gesunde Sorten gelegt werden. Neue Sorten mit Resistenzen gegenüber verschiedenen Erregern, Krankheiten und vor allem Klimaextremen (Trockenheit) können dem ökologischen Landbau neue Impulse geben. Die Sorten werden je nach Anforderung/Eignung an verschiedenen Standorten (z.B. schwere oder leichte Böden, etc) in der Region in Schau- bzw. Erhaltergärten (Gärten der Vielfalt) angesiedelt.

Zahlreiche alte und sortenechte Gemüsesorten und Feldfrüchte werden auf den Flächen angebaut und in einer bisher noch kleinen Saatgutbank erhalten.